Entdeckungen im Alltag

Das Besondere im Alltag bemerken.

Selfie vom Pilz

3. Oktober 2017 von Karin Mühlenberg | Keine Kommentare

Riesen-Schirmling, Pilz, Wannsee, Havel, Berlin. © Karin Mühlenberg

Riesen-Schirmling in Wannsee an der Havel, Berlin. © Karin Mühlenberg
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Riesen-Schirmling in Wannsee an der Havel, Berlin. © Karin Mühlenberg
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Hochgewachsen mit großem Hut,

So könnt‘ es in der Zeitung heißen.

Attraktiv,  schön und gut,

Richtig zum Reinbeißen –

Der essbare Riesen-Schirmling in der Sonnenflut

mit Selfie, von beiden Seiten.

 

Pilz, Riesen-Schirmling, Wannsee,© Karin Mühlenberg Berlin

Riesen-Schirmling in Wannsee an der Havel, Berlin. © Karin Mühlenberg
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Saisonale Kastanienblätter-Frisur

14. Mai 2017 von Karin Mühlenberg | Keine Kommentare

Baum, gesicht baum baumstumpf kobold berlin steglitz © karin mühlenberg

Seit 2015 tragen Baumstumpen Gesichter – Baumkobolde genannt. In Berlin-Steglitz begann die menschelnde Verwandlung von noch lebenden Baumresten durch Initiative eines Einzelnen. Sie sind mittlerweile auch in anderen Bezirken zu sehen und werden von weiteren Menschen gestaltet, um auf das Problem der vielen verlorenen Bäume im Stadtbild aufmerksam zu machen.  (Zum Vergrößern bitte auf das Foto klicken.)


 

Ein Gesicht am Straßenrand

Blickt dich plötzlich  an.

Dort, wo einst ein Baum stand

Ist der Wandel dran.

 

Nun leben nur Baumreste

nach langer Wachstumszeit.

Blätter wachsen feste

Zeigen Lebendigkeit.

 

Nehmt uns nicht die Bäume,

pflanzt sie bitte nach.

Kunst zeigt hier das Beste

Hält das Bewusstsein wach.

Zeitreise in die Spaß-Vergangenheit – Historischer Jahrmarkt auf der Domäne Dahlem

7. Mai 2017 von Karin Mühlenberg | Keine Kommentare

Domäne Dahlem Gutshof Historischer Jahrmarkt, © Karin Mühlenberg

Kleines Riesenrad (Zum Vergrößern bitte auf das Foto klicken.)

 

Ein Jahrmarkt im beschaulichen Dahlem. Das ist kaum vorstellbar. Und doch lud der ungewohnte Anblick der formschönen Gerätschaften, wie das kleine Riesenrad, von der Königin-Luise-Straße zum wiederholten Male junge und ältere Besucher zu diesem Spektakel ein.

Der Clou waren wieder einmal die historischen Fahrgeschäfte, Buden und sonstige Attraktionen, die herangewachsene Leute mit frühen Erinnerungen verbinden. Sie sollten nicht etwa nur zum bloßen Betrachten einladen, wie etwa der historische Kaufmannsladen im Museum des Herrenhauses. Sie sollten genutzt werden.

Domäne Dahlem, Berlin, historischer Jahrmarkt, © Karin Mühlenberg

Armbrust-Schießen (Zum Vergrößern bitte auf das Foto klicken.)

 

Auf der Freifläche des Domänen-Gutshofes Dahlem, zwischen Herrenhaus und dem neuen Restaurant sowie rechts und links umsäumt von alten Gebäuden, also dort, wo normalerweise samstags der Ökomarkt zwischen 8 und 13 Uhr zum Kauf und Plausch einlädt, verzauberten die Vergnügungen im alten Stil mit ruhigen Attraktionen im Klang von Drehorgeln.

Drehorgeln, Domäne Dahlem, Berlin, © Karin Mühlenberg

Drehorgeln (Zum Vergrößern bitte auf das Foto klicken.)

 

Aber auch Leckeres wie Kräuterbonbons und Kartoffelpuffer sowie Non-Food-Produkte waren zu haben – zuzüglich zum Eintrittspreis von 3,- Euro, oder ermäßigten 1,50 Euro.

Am Montag, den 1. Mai ging der historische Jahrmarkt nach dem langen Wochenende zu Ende. Den wetterbedingt grauen Tagen setzten die bunten Farben einen Kontrapunkt. Wie vor Jahrzehnten und den technischen Neuentwicklungen zum Trotz, faszinierte nicht nur das kleine Riesenrad, in welchem jeder in den Gondeln wie ein kreisender Vogel die sich verändernden Ansichten von Dahlem in ungewohnter Perspektive auf sich wirken lassen konnte. Auch die Ketten des alten Kettenkarussells tanzten mit ihren Gästen im Flugwind und sorgten für die Magie der Fliehkraft, wenn sie durch die Luft rauschten.

Domäne Dahlem, Berlin, Historischer Jahrmarkt, Karussell, Grill, © Karin Mühlenberg

Grillbude und Karussells – Kettenkarussell im Hintergrund (Zum Vergrößern bitte auf das Foto klicken.)

 

Im Unterschied zu diesen Erlebnissen konnte man sich auch an Ständen aufhalten, die die volle Konzentration beanspruchten – und bei denen es etwas zu gewinnen gab: Entenangeln

Domäne Dahlem, Berlin, Enten angeln, © Karin Mühlenberg

Enten angeln (Zum Vergrößern bitte auf das Foto klicken.)

 

oder Armbrustschießen.

Domäne Dahlem, Berlin, Armbrust, historischer Jahrmarkt, © Karin Mühlenberg

Armbrust-Schießeisen mit Gewinn-Schatzkasten (Zum Vergrößern bitte auf das Foto klicken.)

 

Zum Kräftemessen gab es den „Hau den Lukas“ – in zwei Variationen, nämlich für Kinder und für Erwachsene. Je nach Krafteinwirkung erreicht der Metallkörper ein Station, die bei den Erwachsenen mit ihrer Bezeichnung zu kreativen Geschichten anregt: Spargeltarzan, Klavierträger, Supermann.

Domäne Dahlem, Berlin, historischer Jahrmarkt, au den Lukas, © Karin Mühlenberg

Hau den Lukas und Würfel-Bahn (Zum Vergrößern bitte auf das Foto klicken.)

Jede Menge anderer Überraschungen, Gaukler und Artisten waren ebenfalls zu erleben.

Vermutlich wird der historische Jahrmarkt auch im nächsten Frühjahr zur Zeitreise in die Spaß-Vergangenheit einladen.

Unterwegs im Morgenlicht – Skulptur von Fritz Röll

26. Februar 2017 von Karin Mühlenberg | Keine Kommentare

 

"Schreitendes Mädchen" Fritz Röll, 1932. Park Spandau Wilhelmstadt Berlin "Karin Mühlenberg"

„Schreitendes Mädchen“ von Fritz Röll, 1932. Park in Spandau Wilhelmstadt, Berlin.
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Bildhauer "Schreitendes Mädchen" "Fritz Röll" Spandau Wilhelmstadt Berlin "Karin Mühlenberg"

„Schreitendes Mädchen“ von Fritz Röll, 1932. Park Spandau Wilhelmstadt, Berlin.
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Seit 1932 läuft sie frei

 – Das Mädchen – zum Wasser hin

 Zeiten zogen vorbei

 Freiheit bleibt im Sinn.

"Schreitendes Mädchen" "Fritz Röll" 1932 Park Spandau Wilhemstadt Berlin "Karin Mühlenberg"

„Schreitendes Mädchen“ von Fritz Röll, 1932. Park in Spandau Wilhelmstadt, Berlin.
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