Entdeckungen im Alltag

Das Besondere im Alltag bemerken.

Unterwegs im Morgenlicht – Skulptur von Fritz Röll

26. Februar 2017 von Karin Mühlenberg | Keine Kommentare

 

"Schreitendes Mädchen" Fritz Röll, 1932. Park Spandau Wilhelmstadt Berlin "Karin Mühlenberg"

„Schreitendes Mädchen“ von Fritz Röll, 1932. Park in Spandau Wilhelmstadt, Berlin.
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Bildhauer "Schreitendes Mädchen" "Fritz Röll" Spandau Wilhelmstadt Berlin "Karin Mühlenberg"

„Schreitendes Mädchen“ von Fritz Röll, 1932. Park Spandau Wilhelmstadt, Berlin.
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Seit 1932 läuft sie frei

 – Das Mädchen – zum Wasser hin

 Zeiten zogen vorbei

 Freiheit bleibt im Sinn.

"Schreitendes Mädchen" "Fritz Röll" 1932 Park Spandau Wilhemstadt Berlin "Karin Mühlenberg"

„Schreitendes Mädchen“ von Fritz Röll, 1932. Park in Spandau Wilhelmstadt, Berlin.
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Charmanter Gruß am Ostsee-Strand

18. März 2016 von Karin Mühlenberg | Keine Kommentare

Ein neues Beispiel für unvermutete Entdeckungen im Alltag: Weil jemand Freude daran hatte, sich ein wenig Zeit zum Ausführen einer Idee für die Allgemeinheit zu nehmen, grüßt diese Rose für eine kleine Weile alle Spaziergänger am Ostsee-Strand. Das pure Sein im Mittelpunkt. Ohne Effizienzkontrolle. Eine scheinbare Kleinigkeiten – mit großer Wirkung. Denn ins Gesicht kommt Bewegung: ein Lächeln zieht beim Anblick des untypischen Platzes für Rosen plötzlich auf. Und die Lippen formen sich zum stimmlosen „Danke“.

Rose Ostsee Strand Meer Wellen Horizont

(Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken.)

Für eine lange Zeit ist die Rose nun auch auf dieser Webseite zu sehen. Dieser Ort ist ähnlich wie der Schatten der Rose, selbst wenn er sich nicht bis zum Horizont erstreckt: er gehört unweigerlich mit der Rose zusammen, entwickelt aber ein Eigenleben. Die Vorstellungswelt von uns Betrachtenden webt weitere Geschichten, Erinnerungen, Ideen hinein und schafft damit neue „Rosen-Welten“.

Ob dieser Rose möglicherweise eine andere Bedeutung innewohnt, ist nicht auszuschließen. In welchem Zusammenhang die Aktion steht und wer dahintersteckt, ist nicht offensichtlich. Wie vieles, das nur Eingeweihte verstehen und das aus einem Kontext herausgelöst für sich genommen eine eigene Welt entstehen lässt. Und das ganz neue Dimensionen durch Nachfragen, Nachspüren erhalten kann, wenn sich weitere Details offenbaren.

So wäre es denkbar, dass diese Rose als Erinnerung an die „Aktion Rose“ am 10. Februar 1953 in den Sandstrand gesteckt wurde. Bei dieser Aktion wurden privat geführte Dienstleistungsunternehmen aus dem Tourismusgewerbe, wie etwa Hotels, Pensionen, Erholungsheime oder Taxiunternehmen, an der  Ostseeküste der DDR staatlicherseits enteignet.

Die Rose könnte aber auch als Symbol der Liebe oder Trauer ihren Standort an genau dieser Stelle gefunden haben. Viele möglichen Gründe, ungeklärte Fragen. So rückt die Geschichte, die man selbst damit verbindet, als die beabsichtigte Aussage in den Vordergrund.

Doch nun interessiert mich:

Welche kleinen Entdeckungen machst Du / machen Sie, die wie große Geschenke ans Herz gehen?

Und:

Vielleicht überraschst Du Dein Umfeld sogar selbst mit kleinen Freuden und strahlst Deinen Charme dadurch in die Welt hinein?

Dürfen wir daran teilhaben?

Musikprogramm bei der Ausstellungseröffnung: Magische Wassermomente

4. März 2016 von Karin Mühlenberg | Keine Kommentare

In genau vier Wochen beginnt meine neue Ausstellung „Magische Wassermomente“. Hier ist nun das Ankündigungs-Plakat. Zur Eröffnung lade ich herzlich ein.

Ich freu mich sehr auf das musikalische Kurz-Programm: Passend zum Thema meiner Photobilder wird Günter Rüdiger, der künstlerische Leiter des Zimmertheaters Steglitz, ein paar Chansons mit Wassermotiven singen.

Die Ausstellungseröffnung beginnt pünktlich um 18 Uhr im Café der Villa Folke Bernadotte, Berlin Lichterfelde Ost im Jungfernstieg 19.

Ausstellung Berlin Vernissage "Magische Wassermomente" "Karin Mühlenberg"

(Zum Vergrößern bitte aufs die Abbildung klicken.)

 

Meine neue Photo-Ausstellung: Magische Wassermomente

11. Februar 2016 von Karin Mühlenberg | Keine Kommentare

Ausstellungs-Verlängerung

Die Photobilder der Ausstellung „Magische Wassermomente“ werden einen guten Monat länger – bis zum 30. Juni 2016 – in der Villa Folke Bernadotte zu sehen sein. Somit ist ausreichend Zeit für einen neuen Besuch und zum Wirkenlassen der vielfältigen Wasserimpressionen, die vermutlich zu neue Entdeckungen führen werden.

Foto Fotos Photos Ausstellung "Magische Wassermomente" Villa Folke Bernadotte Stadtteilzentrum Mittelf berlin Zehlendorf Lichterfelde-Ost Wasser Momente Farben Muster Formen Anregung

(Eine größere Ansicht wird durch einen Klick auf das Bild aufgerufen.)

 

Besondere Öffnungszeit der Ausstellung am Samstag den 23.4.2016 von 14 bis 19 Uhr zum Frühlingsfest der Villa Folke Bernadotte

Frühlingsfest Villa Folke Bernadotte, Berlin Lichterfelde Ost 2016

(Zum Vergrößern der Ansicht bitte auf die Abbildung zum Frühlingsfest in der Villa Folke Bernadotte klicken.)

 

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Am 1. April 2016 wird meine (Karin Mühlenberg) nächste Photo-Ausstellung beginnen. Sie trägt den Titel „Magische Wassermomente“. Ich freue mich schon sehr darauf, somit meine überraschenden und erholsamen visuellen Eindrücke und Entdeckungen am Wasser weitergeben zu können.

EINLADUNG zur A U S S T E L L U N G S E R Ö F F N U N G

Am 1. April um 18 Uhr wird die Ausstellung im Café mit musikalischem Kurz-Programm eröffnet. Ich freue mich schon sehr auf diesen musikalische Leckerbissen: Chansons zum Thema Wasser, die von Günter Rüdiger, dem künstlerischen Leiter des Zimmertheater Steglitz,  vorgetragen werden.

Alle sind herzlich eingeladen, die „Magischen Wassermomente“ mit ihren unterschiedlichen Farben an verschiedenen Orten in dem schönen Café der Villa Folke Bernadotte in Berlin Lichterfelde-Ost durch meine Photobilder auf sich wirken zu lassen. Rund 2 Monate werden die atmosphärisch starken Bilder während der Wochentage zu sehen sein.

Die vielfältigen Eindrücke am Wasser, die mir an unterschiedlichen Orten begegnet sind, laden auch Sie zum Entspannen und vielleicht sogar zum Träumen ein. Die Kraft des Meeres wird spürbar. Überraschende Details offenbaren sich bei genauerem Hinsehen. Naturschauspiele erstaunen. Die Bilder werden bei Ihnen sicherlich auch weitere Empfindungen hervorrufen.

Wasser ist in seiner Bedeutung einzigartig. Es bietet die Grundlage zum Leben, doch leider ist es nicht überall in ausreichendem Maße oder in Trinkwasserqualität vorhanden. Wie gut, dass sich viele Menschen für die Verbesserung der Missstände einsetzen.

Eine andere „nahrhafte“ Dimension ist das einfache Sein am oder im Wasser, das die Seele, den Geist, die Kreativität und das Körpergefühl anspricht. Wasser hat zu literarischen Werken wie auch zu metaphorischen Sätzen – z. B. „Das Leben ist im Fluss“ -, zu Kunstwerken und zu musikalischen Stücken inspiriert. Und zu meinen Photobildern.

Die Bilder können auch erworben werden, damit sich die Inspiration in Ihren eigenen Räumen fortsetzen kann.

Ausstellungsdauer:

1. April – 27. Mai 2016

Öffnungszeiten:

Montag – Donnerstag: 13 – 18 Uhr

Freitag: 13 – 17 Uhr

Adresse:

Villa Folke Bernadotte
(Nachbarschaftshaus des Stadtteilzentrums Mittelhof)

Jungfernstieg 19, 12207 Berlin Lichterfelde-Ost

Bisherige Ausstellungen:

www.akameo.de/photoausstellungen.html

Ansprechpartnerin:

Karin Mühlenberg
Tel.: 030.6114705
E-Mail: mail [at]akameo.de

Wurzelherz

7. Oktober 2014 von Karin Mühlenberg | Keine Kommentare

Immer wieder faszinierend – die Formsprache der Natur.

Berlin Schlachtensee Baum Wurzel Wasser Spiegelung

Da geht einem beim Anblick der Baumwurzel doch glatt das Herz über. Sie hat sich die Freiheit genommen, etwas von der Welt zu sehen, wollte aber doch im Zeichen der Zuneigung den Himmel mit der Erde verbinden und hat dafür den Uferrand integriert . Das Geheimnis der Wasserspiegelung ergänzt das Bild. Und nun entdeckt die Aufmerksamkeit der Betrachter weitere Zwischenwelten im Naturraum.

1200 Meter Ostsee-Urlaub in Berlin

9. September 2014 von Karin Mühlenberg | Keine Kommentare

Das Wannsee-Strandbad mit echtem Ostsee-Sand. Auf mehr als 1 Kilometer kann man sozusagen einen Ostsee-Strandurlaub am großen Berliner Gewässer verbringen.

Panorama Strandbad Wannsee, Berlin(zum Vergrößern bitte aufs Foto klicken)

1907 wurde die erste Genehmigung zum Baden an einem nur 200 Metern langen Uferstreifen erteilt, nachdem das unter Strafe verbotene Baden an dieser attraktiven Stelle nicht mehr einzudämmen war. 1909 wurde schließlich das „Strandbad Wannsee“ eröffnet. 1928 konnte der Strand unter neuen Betreibern auf 800 Meter vergrößert werden. 1930 kamen die im architektonischen Stil der „Neuen Sachlichkeit“ entstandenen Gebäude hinzu, die im 2. Weltkrieg zum Glück nicht beschädigt wurden und  heute noch erhalten sind. Sie sind allerdings zur 100-Jahr-Feier zwischen 2005 und 2007 instand gesetzt worden. Dafür wurde der Sand für den 50 Meter breiten Strand aus Travemünde mit Lastwagen herangeschafft.